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Wettkampfbeschreibung
Sprint
Der Sprintwettkampf ist dem Einzelwettkampf am ähnlich, allerdings ist er kürzer. Hier ist jedoch die Laufgeschwindigkeit wichtiger als das Schießen, denn statt einer Minute Strafzeit muss eine Strafrunde von 150 m Länge gelaufen werden. Da die Streckenlänge geringer ist, gibt es für alle Klassen nur zwei Schießeinlagen, je einmal liegend und stehend. Die Laufzeit beträgt um die 26 Minuten. Die Männer laufen drei Schleifen von jeweils 3,3 km, wobei nach den ersten beiden Runden die Schießeinlagen stattfinden. Bei den Frauen betragen die drei Schleifen jeweils 2,5 km.
Verfolgung
Die Startberechtigung für den Verfolgungswettkampf sowie die Startreihenfolge und die Abstände basieren auf einem Qualifikationswettkampf, der normalerweise am Tag vorher stattfindet. Als Qualifikationswettkampf können sowohl Einzel- wie auch Sprintwettkämpfe dienen, jedoch wird es in der Regel der Sprint sein. Beim Verfolgungswettkampf gibt es vier Schießeinlagen: liegend – liegend – stehend – stehend. Bei Weltcupverfolgungswettkämpfen gehen 60 Athleten an den Start. Das Grundkonzept der Verfolgung besteht darin, dass der Sieger des Qualifikationswettkampfes als Erster startet und die weiteren Athleten in der Reihenfolge und im zeitlichen Abstand ihres Ergebnisses aus dem Qualifikationswettkampf folgen. Die Verfolgung ist ein sehr spannender Wettkampf, da man immer weiß, wer in Führung liegt. Sieger ist der Wettkämpfer, der als erster die Ziellinie überquert, vorausgesetzt, es wurden keine Zeitstrafen verhängt oder Ausgleiche gewährt. Überrundete Wettkämpfer müssen sich beim Weltcup, bei den Weltmeisterschaften sowie bei den olympischen Winterspielen sofort aus dem Wettkampf zurückziehen.
Staffel
Bei Staffelwettkämpfen für Männer laufen jeweils vier Staffelmitglieder über eine Distanz von jeweils 7,5 km, bei den Frauen über eine Distanz von jeweils 6 km mit zwei Schießeinlagen (1 x liegend, 1 x stehend). Es können bis zu 30 Staffeln am Wettkampf teilnehmen. Die Startläufer starten gemeinsam mittels Massenstart, wobei die ersten 100 Meter im Doppelstock zurückgelegt werden. Die Wettkämpfer laufen eine Streckenschleife von 2,5 km, (Frauen 2,0 km). Nach den ersten beiden Runden wird geschossen und nach der dritten Schleife erfolgt der Wechsel per Körperberührung bzw. der Zieleinlauf beim Schlussläufer. Sieger ist die Mannschaft, deren Wettkämpfer die Ziellinie als erster überquert, vorausgesetzt es gab keine Zeitstrafen. Beim Staffelwettkampf führt jeder Wettkämpfer drei Schuss Ersatzmunition mit, die eingesetzt werden müssen, wenn die Scheiben nicht mit den ersten fünf Schuss getroffen wurden. Im Staffelwettkampf versuchen die Athleten meist schnell zu schießen, um dann, wenn alle Scheiben getroffen wurden, sofort wieder auf die Strecke gehen zu können. Werden jedoch nicht alle Scheiben getroffen, muss die Ersatzmunition einzeln von Hand nachgeladen werden, was bei dem enormen Zeitdruck schwierig und langwierig ist.
Die Startnummern bestimmen sowohl die Startspur als auch die Schießbahnnummer. Ab der zweiten Schießeinlage haben die Staffelläufer nach der aktuellen Reihenfolge des Eintreffens am Schießstand die freien Schießbahnen von rechts an zu benutzen. Die Mitglieder einer Staffel haben farblich gekennzeichnete Startnummern: rot - 1. Läufer, grün - 2. Läufer, gelb - 3. Läufer, blau - 4. Läufer. Bei den Olympischen Winterspielen, Weltmeisterschaften und Weltcupveranstaltungen weisen die Startnummern auch auf den aktuellen Stand in der Weltcupstaffelwertung hin.
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